Frühlingsfest
Am 21. März feierte man die TagundNachtgleiche. Das bedeutet auch heute noch: an diesem Tag gibt es 12 Sonnenstunden und 12 Nachtstunden. Die Germanen zündeten dazu ein Feuer an, um den Winter zu verbrennen.
Man glaubte, dass das Feuer eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schützte. Die Asche wurde dabei auf die Felder verteilt.
Quelle des Bildes: Hollicher Osterfeuer 2009 - fotografiert von Ulrike Karau
Vom germanischen Fest zu Ostern
Dieser Brauch wurde später von den Christen übernommen. Karl der Große legte fest, dass die Christen den Sonntag nach Frühlingsvollmond Ostern als das Fest der Auferstehung Jesus Christus feiern.
Das Wort Ostern leitet sich dabei von "Osten" ab. Hier ging die Sonne auf. Und das leere Grab Jesu wurde früh am Morgen, als gerade die Sonne aufging, entdeckt.
Eine Göttin Ostara, von der auch heute noch gerne erzählt wird (ihr Lieblingstier war angeblich der Hase), hat es bei unseren Vorfahren nicht gegeben.