Der Islam und das Christentum - für Kinder kurz erklärt

Der Islam und das Christentum berufen sich beide auf den einen Gott.

In Deutschland leben Christen und Moslems seit vielen Jahren nebeneinander. Du gehst mit Kindern anderen Glaubens in eine gemeinsame Schule. Vielleicht sind deine Eltern Türken oder aber ....

Du weißt bestimmt schon einiges über Religionen. Aber wusstest du, dass Moslems und Christen an den gleichen Gott glauben. Die Moslems nennen ihn Allah, die Christen nennen ihn Gott. Allmächtig ist dieser Gott und wir kennen keine anderen Götter.

Im Buch "Die Kinder vom Sachsenhof" wird erzählt, wie eine germanische Sippe vor mehr als 1200 Jahren lebte. Zu dieser Zeit glaubten im Norden Europas die Menschen noch an viele Götter, wie z.B. Wodan, Donar und Freya. Priester erzählten ihnen vom Glauben an nur einen Gott. Sie ließen sich bekehren.

Mohammed, der Prophet und Begründer des Islams, lebte vor 1400 Jahren (571 geboren in Mekka und gestorben 632 in Medina). Auch er wuchs in einer Zeit auf, in der die Menschen in den arabischen Ländern noch an viele Götter glaubten, wie z.B. die Göttin des Morgensterns.

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König Chlodwig und die Bekehrung

Was meinst du, was einen König bewegen kann, Christ zu werden! Der Glaube?

Ein Vorfahre Karls des Großen, nämlich Chlodwig - ein fränkischer König, war Weichensteller für den Glaubenswechsel zum Christentum in Nordeuropa.

Übrigens besiegte und vertrieb er im Jahre 486 die Römer in Gallien - Asterix und Obelix lassen grüßen!

Im Jahre 496 gewann er die schon fast verloren geglaubte Schlacht von Zülpich gegen die Alamannen.

Einer Legende nach soll er bei dieser Schlacht angeblich den Christengott um Hilfe angerufen haben, nachdem er zuvor um den Beistand der germanischen Götter (Wodan, Donar, Saxnot) gefleht hat. Ein Sieg erschien fast aussichtslos, doch nachdem er zum Christengott betete und versprach, seinen Glauben an die Götter aufzugeben, wendete sich das Schicksal und seine Krieger gewannen die Schlacht.

Zu Weihnachten ließ er sich daher taufen und mit ihm folgten alle seine Stammesgenossen.

Quelle des Bildes: Wikipedia - gemeinfrei

Taufe des Chlodwig
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Von den Göttern zu Gott

Der Glaube an nur einen Gott bedeutete eine große Veränderung

Die Religionen der Antike, der Griechen und Römer, aber auch der Inder und Chinesen gingen von der Existenz mehrerer Götter aus. Man glaubte, es gäbe einen Gott des Meeres, einen Gott des Himmels, einen Gott des Wetters, einen Gott der Fruchtbarkeit, einen Gott des Krieges.

Der Glaube an nur einen Gott - den Monotheismus - bedeutete für die Germanen eine große Veränderung.

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Germanische und christliche Feste

Feierst du gerne? Was für eine Frage!

Aber haben deine Vorfahren auch schon die gleichen Feste gefeiert?

Zur Zeit der Sachsen und vor der Christianisierung gab es natürlich auch schon Feste. Einige waren so fest verwurzelt, dass man, nachdem deine Vorfahren christianisiert worden waren, diesen Festen einfach christliche Feste entgegensetzte.

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Die Missionare

Im Lateinischen heißt "Missio" die Entsendung

Ein Missionar war ein von der Kirche Gesandter zur Verkündung des christlichen Glaubens unter den Nichtchristen.

Natürlich wurden auch die Germanen von Missionaren zum christlichen Glauben bekehrt. Einer der bekanntesten Missionare ist der heilige Bonifatius, er wird auch der Apostel der Deutschen genannt. Schon mal von ihm gehört?

Auf dem Bild siehst du, wie Bonifatius in der Nähe von Fritzlar eine Donar-Eiche fällen lässt. Er wollte den Germanen zeigen, dass ihre Götter Wodan und Donar keine Macht über ihn hatten und dass sein Gott stärker war.

Quelle: Wikipedia

Auf dieser Seite wird dir noch mehr über die Missionare der damaligen Zeit, wie z.B. Bonifatius, Liudger und Willibrord, erzählt.

Vielleicht kennst du auch eine Schule, die nach einem von ihnen benannt wurde:

Ein häufig vorkommender Name in unserer Gegend ist z.B. "Ludgerischule".

Bonifatius fällt die Donareiche
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Unsere Zeitrechnung

Gibt es uns erst seit 2020 Jahren?

Sicher nicht!

2020 Jahre sind vergangen seit Jesus Christus in Bethlehem der Überlieferung nach geboren wurde.

Wir sagen daher auch 2020 n.Chr.!

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