Umschlag Die Kinder vom Sachsenhof

Das Buch "Die Kinder vom Sachsenhof" ist im Buchhandel zu kaufen!

Natürlich möchte ich dich mit meinen Internetseiten neugierig machen, so dass du in die nächste Buchhandlung gehst und das Buch kaufst bzw. bestellst.

Wenn du es bereits in deinen Händen hältst, bedanke ich mich bei dir oder vielleicht bei dem, der dir das Buch geschenkt hat. Aber vielleicht hast du es dir ja in deiner Bücherei ausgeliehen und musst es bald zurückgeben.

Damit du noch mehr – aber natürlich nicht zuviel – über den Inhalt des Buches erfährst, habe ich einige Passagen aus den ersten Kapiteln abgebildet.

Viel Spaß beim Lesen!

1. Donar ist mit uns!

Freya

"Guten Morgen, ihr beiden Langschläfer!", rief die Mutter und lachte, als sie ihre beiden Mädchen sah. "Na endlich hat der warme Westwind die kalten Wolken vertrieben. Kommt essen!" Dann wandte sie sich schon wieder dem großen Topf zu, in dem ein Brei vor sich hin blubberte. Ihr langer dunkelbrauner Zopf wippte dabei hin und her, bis er auf dem grob gewebten Kleid, das sie trug, wieder seinen Platz fand. Nur das kleine handliche Messer, das sie stets an ihrem Gürtel aufbewahrte, fand schnell zu seiner Stelle zurück.

Großmutter

Auch Großmutter Oda war schon lange wach. Jeden Morgen machte sie sich die Mühe, zwei Zöpfe zu flechten, die sie hinter den Ohren mit Haarnadeln aufwickelte und feststeckte. Ihr langes, blondes Haar war einst ihr ganzer Stolz gewesen, aber im Alter war es ganz grau und dünn geworden. Auch ihr Kleid hatte irgendwann einmal eine Farbe besessen – war es grün? Vom vielen Tragen war die Farbe ganz ausgeblichen. An ihrem Gürtel hingen viele kleine Beutel, in denen sie tausend Nützlichkeiten aufbewahrte: Kämme, Bänder, Schnüre, ein Stück Leder, etwas Schafwolle, Federn und die Kralle eines Vogels. Um den Hals trug sie einen kleinen Anhänger, der aussah wie ein kleiner Hammer - Donars Hammer. Oda glaubte daran, dass diese Dinge sie vor den bösen Geistern beschützten. Im kleinen Grubenhaus saß sie bereits auf ihrem Lieblingsplatz vor dem Webstuhl. Von dort rief sie: "Donar ist mit uns! Er schickt uns endlich das Frühjahr." Zufrieden blickte Oda dabei zum Himmel.

2. So ein Mist!

Willi

"Hau ab, Floh! Such dir einen Hund, aber nicht mich!", rief Willi. Blitzschnell fing er das kleine Tier, welches gerade an seinem Bein hoch gekrabbelt war. Er wollte es schon an seiner braunen Hose abstreifen, besann sich aber und zerquetschte es zwischen seinen Fingern. "Glaubst du, der Schmied arbeitet heute an dem neuen Sax weiter?", wollte Willi neugierig von Otto wissen. "Ob Vater uns wohl wieder erlaubt dabei zuzuschauen und den Blasebalg zu treten?" "Da werden wir Pech haben. Er ist gerade mit Sleipnir auf dem Weg zum Schmied. Seine Axt muss repariert werden. Großvater und Kalle gehen auch schon mit den Kühen los. Sie wollen zur Weide bei der heiligen Eiche", antwortete Otto. "So ein Mist!", fluchte Willi. "Und wir müssen jetzt die anderen Tiere versorgen".

Weitere Einblicke ins Buch

Das Buch ist gefüllt mit spannenden Geschichten über das Leben der Sachsen vor über 1200 Jahren. Du erfährst:

  • Wie die Kinder damals gelebt haben
  • Welche Götter sie verehrt haben
  • Wie die Christianisierung ablief
  • Spannende Geschichten über Widukind und Karl den Großen
  • Und vieles mehr!
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