Zu dieser Zeit herrschte große Aufruhr in Europa. Vor allem zahlreiche Überfälle der Sachsen aus dem Norden bedrohten das christliche Frankenreich.
Deshalb zog Karl 772 gegen die Sachsen in den Krieg. Natürlich wollte er die Überfälle unterbinden, aber wahrscheinlich war es auch sein Ziel, das Fränkische Reich zu vergrößern und damit das Christentum in Europa zu verbreiten.
Die Sachsenkriege dauerten 32 Jahre. Die Sachsen wehrten sich nämlich mit ganzer Kraft gegen Karl den Große und dessen Soldaten. Den hartnäckigen Widerstand der Sachsen beantwortete Karl auf brutale Art und Weise. Bekannt ist vor allem das "Blutgericht von Verden", dabei wurden angeblich 4500 Sachsen hingerichtet!
Nach 32 Jahren ergaben sich auch die letzten sächsischen Stämme und ließen sich taufen. So gelangte das Christentum in unsere Region!
Zeitgleich führte Karl der Große weitere Kriege, zum Beispiel gegen die Langobarden und die Mauren.
So vergrößerte sich das Frankenreich stetig.