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Wie sah es wohl aus zur Zeit Karls des Großen? Drucken E-Mail

Und schau aus dem Fenster! Was siehst du da?

  Vor mehr als 1200 Jahren war alles in erster Linie – Grün!


img_8894.jpg




















Quelle des Bildes: Ulrike Karau







Aber vor allen sahen deine Vorfahren

Wälder, Berge und Gewässer.

 

Dabei hatte sich die Gebirgsbildung schon 70 Millionen von Jahren zuvor abgeschlossen.

Und die großen Flüsse hatten sich schon längst ihre Wege geschaffen.


Deine Vorfahren kannten genauso wie du

 

  • den Teutoburger Wald: Sie nannten ihn Osning und die Berge wurden auch Asenberge genannt.

 

  • die Dörenther Klippen: Hierzu gibt es eine Sagengeschichte über ein „Hockendes Weib“. Siehe auch www.ibbenbueren.de 

hockendes_weib.jpg
























  • die Externsteine:  Sie wurden sicherlich verehrt von den Germanen.

externsteine_pano.jpg












- fotografiert von Daniel Schwen: Achtung, der Fotograf möchte namentlich genannt werden. Bitte dieses Bild nicht ohne Genehmigung verwenden.


 

 

Die Landschaft, die du heute siehst, war damals natürlich bewaldeter gewesen. Deine Vorfahren mussten sich ihr Land selbst urbar (das heißt bewohnbar) machen.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich dabei dir heute bekannte Städte und Gemeinden.


Von deinen Vorfahren wurden immer wieder:

 

 

  • Wälder gerodet -> z.B. Eggerode

 

  • Sümpfe und Moore trocken gelegt -> z.B. Hochmoor/Gescher

 

  • Furten an niedrigen Wasserstellen benutzt -> z.B. Steinfurt

 

  • Brücken über Flüsse gebaut -> z.B. Osnabrück

 

  • Klöster gegründet -> z.B. Münster

 

  • Kirchen gebaut -> z.B. Neuenkirchen

 

  • Kapellen gebaut -> z.B. Westerkappeln

 

  • Burganlagen errichtet -> z.B. Tecklenburg

  • Gauen gebildet -> z.B. Scopingau/Schöppingen

 


und es wurden Wegenetze geschaffen.


Einige davon sind dir vielleicht heute noch bekannt:


  • Der Hellweg -> z.B. zwischen Dortmund und Paderborn. Er existiert schon seit über 5000 Jahren.

Aber Karl der Große war es, der die Handelswege der damaligen Zeit deutlich ausbauen ließ und mit Burgen und Reichshöfen sicherte. 

Die Wege mussten mindestens die Breite einer Speerlanze haben, das waren ungefähr 3 Meter. Und sie mussten dauerhaft von Bewuchs frei gehalten werden.

Die Entfernung der Orte entsprach ungefähr der damaligen Tagesreise einer Gruppe mit schweren Wagen und zu Fuß von ungefähr 15 - 30 Kilometern. Noch heute kannst du feststellen, dass die meisten Städte ungefähr 15-30 km von der nächstliegenden Stadt entfernt sind. Kleinere Ortschaften liegen oft auf halber Strecke.


hellweg.jpg










Quelle: Wikipedia













































  • Der Jakobsweg -> z.B. zwischen Osnabrück, Münster und Köln 
  •  

    Ein ebenso bekannter Weg in der historischen Geschichte in Westfalen ist der Jakobsweg.

     

    Mehr als 2000 km müssen von den Pilgern zurückgelegt werden, bis sie im Nordwesten Spaniens den Ort Santiago de Compostela erreichen. Dort nämlich soll sich die Grabstätte des Heiligen Apostel Jakobus befinden. Seit dem 12. Jahrhundert ist dieser Ort gemeinsam mit Rom und Jerusalem eines der drei wichtigsten Pilgerziele der Christenheit.

     

    Einer Legende nach soll Jakobus Karl dem Großen im Schlaf erschienen sein, um ihn dazu zu bewegen Spanien von den Muslimen zu befreien und ihm dabei die Sternenstraße zu seiner Grabstätte zeigt. 778 trat Karl der Große tatsächlich einen Feldzug nach Spanien an.



Unter Musik kannst du dir ein Reiselied zu der damaligen Zeit anhören: Wer daz Elend ....

 
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